Newsflash

Rechtschreibung

Die Rechtschreibung nach Duden weicht in der Schweiz teilweise von den Regeln in Deutschland und Österreich ab. Sie finden deshalb viele Lehrmittel zusätzlich als überarbeitete Versionen. Sie sind mit D/A bezeichnet.  

 

Wasseramsel Titelbild


Eine Amsel, die schwimmt und taucht? Mit der bekannten schwarzen Amsel hat die Wasseramsel nur den Namen gemeinsam und höchstens das dunkle Federkleid, das jedoch nicht schwarz ist, sondern von dunkelbraun an Kopf und Rücken in rauchbraun am Schwanz übergeht. Auffällig ist auch die weisse Kehle, die mehr oder weniger kastanienbraun gesäumt ist. Ein gutes Erkennungsmerkmal ist ihre gedrungene Gestalt. Sie gehört nicht wie die Amseln zu den Drosselvögeln.

Wasseramsel weisseKehle

Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der schwimmen und tauchen kann, obwohl sie keine Schwimmhäute an den Füssen besitzt.

Ihr Lebensraum sind saubere Bäche und Flüsse, die Strukturen wie Steine und Felsblöcke aufweisen und ihr als Ansitzwarte dienen. Gerne lebt sie auch an Ausläufen von Kläranlagen, dort gibt es keine Vereisung, was bei tiefen Temperaturen die Nahrungssuche erleichtert.

Wasseramsel Nahrung Kleintiere

Die Wasseramsel sucht ihre Nahrung am Gewässergrund, an oder unter Steinen. Ihre Beute sind im Wasser lebende Kleintiere wie Würmer, Weichtiere, kleine Fische. Besondere Leckerbissen sind Larven von Köcher-, Eintags- und Steinfliegen, Wasserkäfer und kleine Schnecken. Beim Herausholen der Köcherfliegenlarven aus ihrer „Behausung“ entpuppt sie sich als wahrer Meister! Unter Wasser paddelt sie mit ihren kurzen gerundeten Flügeln und taucht bis 1.5 Meter. Ihr Tauchgang dauert ungefähr 10 Sekunden, dabei hält sie ihre Augen offen, Nasenlöcher und Ohren werden verschlossen.

Man findet die Wasseramsel auch in kalten Gebirgsbächen. Ein wasserdichtes, warmes Gefieder ist deshalb enorm wichtig. Wie die meisten Vögel besitzt die Wasseramsel eine Bürzeldrüse auf der Oberseite des Schwanzansatzes, diese ist aber viel grösser als bei andern Singvögeln. Sie pflegt ihre Federn mit Fett aus dieser Bürzeldrüse, dadurch ist ihr Gefieder optimal „imprägniert“ und resistent gegen Nässe und Kälte.

Wassramsel Gebirgsbaeche

Männchen und Weibchen sehen gleich aus und es singen auch beide. Die Balz der Wasseramseln beginnt bereits im November. Ab Februar beginnt der Nestbau. Das Nest liegt immer dicht am Wasser, aber vor Hochwasser geschützt. Als Neststandort dienen Felsblöcke, Felsspalten, Brücken, manchmal entsteht es sogar an Felsen hinter Wasserfällen. Als Nest baut die Wasseramsel eine schöne Mooskugel, das Innennest (Napf) ist immer mit braunen Buchenblättern ausgestattet.

Ab März legt das Weibchen 4 - 6 weisse Eier, die es alleine bebrütet. Das Männchen bleibt in der Nähe und bringt seiner Partnerin Nahrung. Nach 16 bis 17 Tagen schlüpfen die Jungen. Diese werden von beiden Eltern etwas über drei Wochen im Nest gefüttert und nach dem Ausfliegen noch zwei Wochen weiter betreut.

Das typische Kennzeichen der Wasseramsel ist das „Knicksen“. Möglicherweise dient es als optisches Signal für den Partner, da der Gesang oft vom Rauschen des Wassers übertönt wird.

An Spaziergänger und Jogger gewöhnt sich die Wasseramsel gut. Auf nicht angeleinte Hunde ist sie aber schlecht zu sprechen. Eine weitere Gefahr stellen Rabenkrähen und Graureiher dar. Diese haben es auf die Jungvögel abgesehen. Dann warnt die Wasseramsel mittels Rufen. Bei Sperber und Habicht bleibt dafür keine Zeit und sie taucht möglichst schnell unter Wasser, bis der Greifvogel verschwunden ist. Auch Ratten gehören zu ihren Feinden. Grössere Verluste in strengen Wintern werden relativ schnell ausgeglichen.

 

Wasseramsel T

 

Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  Wasseramsel

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.

 

 

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Waldkauz Titelbild

Der Waldkauz gehört zusammen mit der Waldohreule zu den häufigsten Eulen in Mitteleuropa. Die Grundfärbung des Gefieders variiert von graubraun bis rostbraun. Die Farbstruktur erinnert an Baumrinde, eine ideale Tarnung!

Der Waldkauz ist mit 38 cm etwas mehr als halb so gross wie der Uhu, trotzdem ist er ein stattlicher Vogel mit seinen grossen dunklen Knopfaugen. Seine Augen sind wie bei allen Eulen starr nach vorne gerichtet, dafür kann er den Kopf um 270 Grad drehen. Im Gegensatz zu Uhu oder Waldohreule hat er keine Federohren.

Der Lebensraum des Waldkauzes ist der Wald, er hat seinen Platz aber auch in Parks, Gärten und Friedhöfen mit hohem Baumbestand.

Im Spätherbst und vor allem in den Monaten Februar und März kann man seine unheimlich anmutenden Rufe hören. Hu-hu-hu-huhuuu – so tönt das Männchen. Kein Wunder, werden Nachtszenen in Spielfilmen und Krimis oft mit diesen etwas schauerlichen Rufen untermalt. Das Weibchen antwortet auf den Ruf seines Partners mit „Kjuwitt“, das tönt ein bisschen wie „Komm mit“. Früher fürchteten sich abergläubische Menschen vor diesem Ruf, weil sie glaubten, der „Totenvogel“ wolle sie auf den Friedhof locken.

Waldkauz Kamin

Der Waldkauz sitzt tagsüber gerne in überdachten Kaminen, auf hohen Baumkronen, Kirchtürmen, Ruinen oder zeigt sich an sonnigen Wintertagen im Eingang seiner Bruthöhle. Oft wird er dann von Kleinvögeln, die auf seiner Beuteliste stehen, mit heftigem Gezeter „beschimpft“. Da Baumhöhlen heute selten sind, installiert man für Waldkäuze spezielle Nistkästen.

Im Februar oder März legt das Weibchen 2 bis 5 Eier im Abstand von 2 bis 3 Tagen. Nach 29 Tagen schlüpfen die Jungen: robust wirkende, weisse Knäuel. Sie werden vom Weibchen gehudert (warmgehalten) und das Männchen geht in der Dämmerung und nachts eifrig auf Beutefang. Die Nahrung bilden vor allem Mäuse, Vögel, aber auch Amphibien wie Frösche und Kröten, manchmal sogar Fledermäuse und grössere Insekten.

Waldkauz Junge

Der Waldkauz ist im Flug ein praktisch lautloser Jäger dank den schalldämpfenden sägeähnlichen Kanten am äusseren Rand der Flügel. Er ortet seine Beute vor allem mit dem Gehör. Seine Ohröffnungen sind asymmetrisch am Kopf angeordnet, das heisst sie befinden sich nicht auf gleicher Höhe. Sein Gesichtsschleier, der wie ein Parabolspiegel wirkt, nimmt Geräusche ebenfalls optimal auf.

Bevor der Waldkauz auf Nahrungssuche geht, würgt er rundliche Gewölle hervor. Diese Speiballen enthalten unverdauliche Nahrungsreste wie Knochen, Haare, Federn und Chitinteile, die er loswerden muss, um Platz für neue Reste zu schaffen. In guten Mäusejahren legt das Männchen Beutedepots am Nistplatz an. Die Jungkäuze sind dann in ihrer Bruthöhle von Kleinsäuger-Kadavern umgeben.

Waldkauz Junge Aestlinge

Nach etwa 4 Wochen springen die Jungkäuze aus der Nisthöhle auf den Waldboden. Sie klettern auf Äste von Gestrüpp oder Bäumen, am ersten Tag oft nur wenige Meter über dem Erdboden. In dieser Phase bezeichnet man sie als „Ästlinge“. Die Eltern füttern ihre Sprösslinge weiter. Zwischen dem 90. und 100. Lebenstag erreichen die Jungvögel die volle Flugfähigkeit. Die Eltern zeigen ihrem Nachwuchs die besten Jagdgebiete und überlassen ihnen die Beute. Nur etwa die Hälfte aller Jungkäuze überlebt das erste Jahr.

Zu den Feinden zählen Uhu, Habicht, Mäusebussard und Baummarder. Auch der Fuchs kann den Jungvögeln gefährlich werden, vor allem am Boden nach dem Sprung aus dem Nest. Waldkäuze verteidigen ihr Nest energisch gegen mögliche Feinde und setzen dafür ihre scharfen Krallen ein.

 

Waldkauz T
Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  Waldkauz

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.

 

 

 

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Rotmilan mit weissen Fenstern auf der Flügelunterseite

Der Rotmilan gehört zu den schönsten einheimischen Greifvögeln. Er ist in Mitteleuropa nach dem Seeadler, Bartgeier und Steinadler der viertgrösste Greifvogel mit einer Flügelspannweite von 1.40 bis 1.70 Metern. Sein farbenprächtiges Federkleid kommt bei Sonnenlicht besonders zur Geltung, die rostrote Färbung sticht sofort ins Auge. Die hellen Partien an den Flügelunterseiten bezeichnet man als «weisse Fenster». Sein Kopf ist hellgrau und weist eine feine dunkle Längsstrichelung auf. Das helle Auge erkennt man nur mit dem Fernglas.

Der Schwanz des Rotmilans ist tief gekerbt, daher kommt der Name «Gabelschwanz». Früher bezeichnete man den Milan auch als «Gabelweihe». Rotmilane steuern kaum mit den Flügeln, sondern auffällig mit ihrem Gabelschwanz, den sie bei Änderung der Flugrichtung seitlich abkippen.

Rotmilan an einem Winterfütterungsplatz

Der Speisezettel der Rotmilane ist vielseitig, sie ernähren sich von Kleinsäugern wie Mäusen, Kleinvögeln, Würmern, Insekten und Aas. Ab und zu packen sie auch Fische, Amphibien und Reptilien. Wenn ein Landwirt seine Felder pflügt, kann man manchmal Milane, Mäusebussarde, Möwen und oft auch Störche beobachten, wie sie hinter dem Pflug her schreiten und in der umgewälzten Erde nach Nahrung suchen.

Rotmilan trägt Nistmaterial zum Horst

Zur Brutzeit vollführen die Rotmilan-Paare richtige Kunstflüge und äussern häufig ein wieherndes Trillern. Pro Jahr ziehen sie höchstens eine Brut auf. Der Horst wird auf einem kräftigen Baum 10 bis 28 m über dem Boden gebaut. Das Weibchen legt zwischen Ende März und Mitte April 2 bis 3 Eier und benötigt rund 34 Tage zum Ausbrüten. Nach dem Schlüpfen füttert das Männchen die ganze Familie, während das Weibchen die kleinen Nestlinge noch hudert*. Später schafft auch das Weibchen Nahrung herbei. Die Sterblichkeitsrate ist wie bei allen Jungvögeln gross, der Rotmilan kann aber über 20 Jahre alt werden.

Rotmilane werden oft von Krähen verfolgt

Den Winter verbrachte der Rotmilan früher in Spanien. Seit die Winter bei uns milder geworden sind, bleiben viele von ihnen hier und beziehen nachts gemeinsame Schlafplätze auf Bäumen. Ist der Boden über längere Zeit schneebedeckt und gefroren, werden für die Greifvögel an einigen Orten Schlachtabfälle ausgelegt. Das zieht natürlich auch Mäusebussarde und Rabenvögel an, die sich dann alle um das Futter streiten - ein herrliches Spektakel!

Insbesondere Krähen streiten sich oft mit Rotmilanen. Obwohl Rabenkrähen wesentlich kleiner sind, haben sie wenig Respekt vor den grösseren Greifvögeln und verfolgen diese manchmal hartnäckig. Man nennt das: sie hassen auf die Greifvögel.

Rotmilan-Paar in der Nähe ihres Horsts

Der Rotmilan war bei uns vor 50 Jahren noch ein seltener Greifvogel, da er europaweit verfolgt und vergiftet wurde. Inzwischen haben sich die Bestände in Mitteleuropa glücklicherweise erholt. Da der Rotmilan fast ausschliesslich in Europa vorkommt, haben Deutschland und die Schweiz für die Erhaltung dieser Art eine grosse Verantwortung. Insbesondere auch deshalb, weil in Südeuropa in den letzten Jahren empfindliche Verluste hinzunehmen waren.

 Der Schwarzmilan Verwandter des Rotmilans

Ein naher Verwandter des Rotmilans ist der Schwarzmilan. Er ist ein echter Zugvogel, denn er überwintert im südlichen Afrika und kommt nur zur Brutzeit zurück nach Europa.

 

Rotmilan T

 

 

Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier:  Rotmilan

 

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.

 

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Blaumeise an der Winterfutterstelle

Die Blaumeise erscheint im Winter regelmässig am Futterhäuschen, wo sie vom Fenster aus gut beobachtet werden kann. Im Siedlungsgebiet ist die Blaumeise nach der etwas grösseren Kohlmeise die häufigste Meise. Auch die Kohlmeise sehen wir am Futterbrett, dort streiten die Meisen manchmal um die "besten Plätze".

Die Blaumeise ist sehr geschickt und erfinderisch. Sie legt zwar selber keine Nahrungsvorräte in Baumritzen und -spalten an wie andere Meisen, bedient sich aber gerne aus diesen Nahrungsverstecken. Berühmt wurde sie Ende der 1920er-Jahre in Grossbritannien, als sie lernte, die Verschlüsse von Milchflaschen aufzureissen, um den Milchrahm zu verzehren. Damals deponierte der Milchmann die Milchflaschen am frühen Morgen vor der Haustüre.

Blaumeisen bleiben im Winter bei uns

Das Gewicht der Blaumeise beträgt 9  bis 12 Gramm. Sie ist mehrheitlich ein Standvogel, das heisst, sie verbringt das ganze Jahr bei uns. Nur ein kleiner Teil zieht im Winter nach Südfrankreich oder Italien.

Eine Verwechslung der Blaumeise mit anderen Meisen in unseren Breitengraden ist praktisch unmöglich, da die Farbgebung unverkennbar ist. Bei Blaumeisen sind Kopfplatte, Nackenband und Flügeldecken blau, die Wangen weiss und sie haben einen dunklen Augenstreif.

Blaumeise wirkt etwas halslos

Blaumeisen sind zierlich, wirken aber ein bisschen pummelig und "halslos". Bei der Nahrungssuche in den Bäumen turnen sie umher und hängen manchmal kopfüber an den Zweigen. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen, Käferlarven - im Herbst und Winter kommen Sämereien und Beeren hinzu.

Blaumeisesucht Baumhöhle zum Brüten

Blaumeisen brüten in Baumhöhlen im Laubwald, in Parks, Obstgärten und in Siedlungen, wo sie gerne Nistkästen besetzen. Das Nestmaterial bilden Gräser, Flechten, Moos und Tierhaare. Sie polstern ihre Nestmulde auch mit Katzenhaaren aus, obwohl Katzen zu ihren Feinden zählen.

Blaumeisennest mit unbefruchtetem Ei

Im April legt das Weibchen 6 bis 15 Eilein mit rötlich-braunen Punkten und Flecken. Die Sprenkelung der Eier hängt vom Gesundheitszustand des Weibchens ab. Ein Ei wiegt gut 1 Gramm. Nach 13 bis 15 Tagen schlüpfen die winzigen, nackten Wesen.

Junge Blaumeise

Nun beginnt für die Vogeleltern eine harte Zeit. Sie schleppen in der 19 bis 20 Tage dauernden Nestlingszeit alle 2 bis 3 Minuten Futter an, vorwiegend Raupen, und dies ohne Mittagspause! Zusätzlich tragen die Altvögel ständig die Kotbällchen der Jungvögel weg, um das Nest sauber zu halten. In dieser Zeit sehen die Vogeleltern oft zerzaust aus, da sie keine Zeit für die Gefiederpflege haben.

In seltenen Fällen kommt es vor, dass eine andere Vogelart bei der Jungenaufzucht hilft. Dokumentiert ist das Verhalten eines Zaunkönigs, der Futter an bettelnde Blaumeisenjunge übergab, ohne dass die Blaumeiseneltern etwas dagegen hatten. Wir Menschen finden dieses Vorgehen romantisch, der Biologe interpretiert das anders und spricht von einem fehlgeleiteten Verhalten. Wie auch immer - Hauptsache ist, dass die Jungvögel mit Erfolg aufgezogen werden.


Blaumeise T

 

Die Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: die Blaumeise.

 

 

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Ich danke dem unermüdlichen Ornithologen-Paar herzlich dafür.

 

 

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Einmaleins Lotto T Einmaleins Lotto 2 

In der Türkei wird Bingo traditionell am Silvesterabend mit der ganzen Familie gespielt.
In Italien ist Lotto als Familienspiel über die Weihnachtstage ebenfalls Tradition.

Die beiden Spiele haben ganz ähnliche Regeln. Eine hübsche Version des Zahlenlottos gibt es hier mit Einmaleins-Aufgaben. Es kann zu Hause über die Festtage und/oder in der Schule als spielerische Mathe-Übung mit den Kindern in der Klasse oder in Gruppen gespielt werden. Die Spielregeln und die benötigten Materialien sind dabei.

Download: Einmaleins-Lotto

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Graureiherpaar

Der Graureiher ist der grösste und häufigste Reiher in Europa. Wie sein Name verrät, ist das Gefieder des Graureihers vorwiegend grau, die Farben Blauschwarz und Weiss setzen aber schöne Kontraste, vor allem am Kopf und am Hals. Sein kräftiger Schnabel ist gelblich bis orange und hat die Form eines Dolches.

Früher hiess der Vogel Fischreiher, weil Fische zu seiner Lieblingsnahrung gehören. Er wurde deshalb bejagt, was beinahe zu seiner Ausrottung führte.

Graureiher Maeusefang

Der Graureiher hält sich nicht nur im seichten Wasser auf, häufig sieht man ihn von einer Strasse aus in frisch gemähten Wiesen und auf Feldern, wo er zum Beispiel auf Mäuse lauert. Zu seiner Nahrung gehören auch Frösche, Eidechsen, Regenwürmer, Schnecken und Insekten.

Graureiher Lauerstellung

Der Graureiher gehört zu den Schreitvögeln, er hat sehr lange Beine. Er schreitet langsam vorwärts und wenn er ein Beutetier erspäht, erstarrt er in leich gebeugter Haltung, packt sein Opfer blitzschnell mit seinem dolchförmigen Schnabel und lässt es langsam den langen Hals hinuntergleiten.

Nahrungsreste, die der Graureiher nicht verdauen kann, speit er in Form von Gewöllen wieder aus. Das machen auch die Eulen. In einem Graureihergewölle findet man fast immer Fischgräte.

Graureiher jung

 

 

Einen Graureiher sieht man praktisch nie schwimmen. Er badet aber gerne und liebt das "Sünnelen". Dabei spreizt er die Flügel seitlich ab und bekommt dadurch eine lustige Form, was auf dem Bild dieses jungen Graureihers gut zu sehen ist.

 

 

 

 

Im Flug zieht der Graureiher Hals und Kopf ein, das machen auch andere Reiher. Sein Flugruf ist ein kurzes, heiseres Krächzen.

Graureiher Flug

Ein Teil unserer einheimischen Graureiger zieht im Herbst nach Südfrankreich, Italien oder Spanien. Aus dem hohen Norden ziehen Graureiher zu uns, um hier den Winter zu verbringen. Harte Winter überleben viele Graureiher nicht. Wenn Gewässer und Boden zufrieren, finden sie zu wenig Nahrung.

Graureiher  Frosch

 

Graureiher Silberreiher

 

 

Ein eleganter Verwandter des Graureihers ist der Silberreiher. Sein Gefieder ist ganz weiss, der Schnabel gelb. Er ist aber viel seltener als der Graureiher.

 

 

 

 

 

 

Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt. Die schönen Fotos stammen wie immer von Beni Herzog. Vielen Dank euch beiden dafür.

Graureiher T

 

Die kostenlose Dokumentation zum heutigen Vogel des Monats für den Unterricht finden Sie hier: der Graureiher.

 

 

 

 

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  • Kunst nach Amedeo Modigliani
  • Spiel: Stille Partner (ZR 6 und ZR 10)


    Stille Partner 1 Stille Partner 2 Stille Partner 3

    Mit diesem Spiel üben die Schüler ein schulisches Thema - hier z.B. Zahlen / Zählen im Zahlenraum 10 - ohne ein Wort zu sprechen. Jedes Kind achtet genau auf einfache Zeichen der Körpersprache bei den anderen Kindern.

    Die Zeichen der nonverbalen Kommunikation und das Vorgehen sollten vor dem ersten Spiel mit der Klasse besprochen werden.

    • Die Kinder sitzen im Kreis.
    • Die Karten werden gut gemischt
    • Jedes Kind bekommt eine Karte (verdeckt, mit der Rückseite nach oben)
    • Erst wenn alle Kinder ihre Karte vor sich haben, drehen sie sie um und lesen, was darauf steht
      (die Karte darf niemandem gezeigt werden).
    • Die Kinder überlegen sich die Antwort, die bei einem Partner auf der Karte steht.
    • Sie halten ihre Karte für alle sichtbar hoch und suchen nach ihrem Partner ohne ein Wort zu sprechen.
       Dabei müssen die Lösung der Aufgabe und die Schriftfarbe übereinstimmen.
    • Um miteinander zu kommunizieren, werden einfache, nonverbale Zeichen für Ja oder Nein verwendet
      (s. Plakat mit nonverbalen Zeichen).
    • Wer seinen stillen Partner gefunden hat, setzt sich neben ihn. Beide legen die Karten offen vor sich hin.

    Karten zum Spiel: Stille Partner im ZR 6 und 10

    Zielgruppe: Kindergarten / 1. Klasse
    Bezug Lehrplan 21: MA.1.A.1 MA.1.A.2 b

  • Knacknuss 354


    Knack354

    Antworten bitte im Kommentar. Für die erste richtige Lösung gibt es 10 Nüsse und für 100 Nüsse einen Preis zu gewinnen. Pro Person ist nur eine Antwort erlaubt. Viel Glück!

  • Die blaue Grotte


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    Es war ein armer und einfacher Mann. Am Abend, nach einem harten Arbeitstag kehrte er müde und abgekämpft und schlecht gelaunt nach Hause. Grimmig schaute er zu den Leuten, die im Auto an ihm vorbeifuhren oder an den Tischen im Strassencafé sassen.

    „Die haben es gut“, brummte der Mann, dichtgedrängt im Tram wie eine Traube in der Weinpresse. „Sie wissen nicht, was es bedeutet, zu leiden … für sie besteht die Welt nur aus Rosen und Blumen. Wenn die mein Kreuz zu tragen hätten!“

    Der Herr hatte die Klagen des Mannes stets mit viel Geduld angehört. Dann, eines Abends erwartete er ihn vor seiner Haustüre.

    „Ach, du bist es, Herr?“, sagte der Mann, als er ihn bemerkte. „Versuche nicht, mich zu besänftigen. Du weißt genau, wie schwer das Kreuz ist, das du mir auferlegt hast.“ Der Mann war äusserst gereizt.

    Der Herr lächelte ihn gütig an. „Komm mit mir. Ich werde dir die Möglichkeit geben eine andere Wahl zu treffen“, sagte er.

    Plötzlich fand sich der Mann in einer riesigen blauen Grotte. Die Architektur war göttlich. Und es gab eine Menge Kreuze: grosse, kleine, gewundene, knochige, raue, goldene, stachelige …

    „Das sind die Kreuze der Menschen“, sagte der Herr, „wähle eines für dich aus.“ Der Mann warf sein Kreuz grob in eine Ecke, rieb sich die Hände und begann zu suchen.

    Er probierte es mit einem leichten Kreuz. Doch es war lang und sperrig. Er hängte sich ein Bischofskreuz um den Hals, doch dieses war unglaublich schwer, voller Verantwortung und Opfer. Ein anderes sah glatt und hübsch aus, doch kaum lag es auf den Schultern des Mannes, begann es zu stechen, als ob es aus lauter Nägeln bestünde.

    Er ergriff ein leuchtendes Kreuz aus Silber, doch damit überkam ihn ein entsetzliches Gefühl von Einsamkeit und Verlassenheit. Schnell legte er es wieder zurück. Er wählte, versuchte, wählte wieder, doch jedes Kreuz hatte irgendeinen Mangel.

    Endlich entdeckte er in einer halbdunklen Ecke ein kleines Kreuz, das vom vielen Gebrauch etwas abgenutzt war. Es war weder schwer, noch zu sperrig. Es schien genau passend für ihn zu sein. Der Mann nahm es auf seine Schultern und rief triumphierend: „Das nehme ich!“ So verliess er die Grotte.

    Der Herr richtete seinen gütigen Blick lange, sehr lange auf ihn. Und in diesem Augenblick merkte der Mann, dass er genau sein altes Kreuz zu sich genommen hatte. Jenes, das er beim Eintritt in die Grotte in die Ecke geschmissen hatte. Jenes, das er schon sein ganzes Leben lang mit sich getragen hatte.

    Quelle: Bruno Ferrero, Qumran2
    Bild: Pixabay, Counselling, Public Domain CC0

  • Intelligenter Online-Übersetzer


    DeepL

    Auf Linkroama.ch habe ich einen interessanten Hinweis auf den Online Dolmetscher DeepL gelesen. Der Dienst hebt sich stark von den gängigen Online-Übersetzern ab und ist in der Lage, auch komplexere Satzkonstruktionen erstaunlich gut und sprachlich beinahe perfekt zu übersetzen.

    Hier ein verblüffendes Beispiel mit einem englischen Text aus Independent.co.uk:

    EU president Jean-Claude Juncker told his Brexit negotiating team that David Davis is “jeopardising” talks with his instability and lack of involvement, according to minutes published by the European Commission.
    The minutes from a meeting in July this summer record that the Commission President “expressed his concern about the question of the stability and accountability of the UK negotiator and his apparent lack of involvement, which risked jeopardising the success of the negotiations”.
    Speaking to reporters in Brussels on Thursday a European Commission spokesperson downplayed the comments.

    Der deutsche Text, übersetzt mit DeepL:

    EU-Präsident Jean-Claude Juncker sagte seinem Verhandlungsteam von Brexit, dass David Davis die Gespräche durch seine Instabilität und mangelnde Beteiligung "gefährde", so das Protokoll der Europäischen Kommission.
    In dem Protokoll einer Sitzung im Juli dieses Sommers wird festgehalten, dass der Kommissionspräsident "seine Besorgnis über die Frage der Stabilität und Rechenschaftspflicht des britischen Verhandlungsführers und seine offenkundig mangelnde Einbeziehung zum Ausdruck brachte, was den Erfolg der Verhandlungen zu gefährden drohte".
    Ein Sprecher der Europäischen Kommission hat am Donnerstag in Brüssel vor Journalisten gesprochen und die Kommentare heruntergespielt.

    Link: DeepL Online-Übersetzer

  • Klassenspiele (10)


    Klassenspiele Transp

    10. Wir bauen einen Satz

    • Die Schüler kommen im Sitzkreis zusammen.
    • Die Lehrperson beginnt mit dem Wort „Ein“ und zeigt auf einen Schüler.
    • Dieser wiederholt das Wort, gibt ein zweites Wort dazu und zeigt auf einen nächsten Schüler.
    • Dieser wiederholt die beiden Wörter und fügt ein drittes Wort zum Satz.
    • Das Spiel geht so weiter, bis der Satz beendet ist.
    • Ein neues Satz kann beginnen.

    Dieses Spiel kann auch in Gruppen gespielt werden.

    Bild: © Fotolia, Robert Kneschke

  • Herbstliches Basteln